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13.06.2024

5. Delegiertenversammlung Von Fischen, «Abfall-Findern» und Rangern

Obergösgen Der Regionalverein «Öisi Aare Niederamt» lud zu seiner 5. DV ein; alle traktandierten Geschäfte wurden einstimmig genehmigt.
An der 5. DV des Regionalvereins «Öisi Aare Niederamt» wurden alle traktandierten Geschäfte einstimmig gutgeheissen. Der Fokus in diesem Jahr liegt auf dem Beseitigen von Abfall im Raum Trimbach-Winznau von Mitte September, einer Littering-Aktion für Kinder und Jugendliche. Nach der DV stellte Referent Christopher Müller die Tätigkeiten von Rangern näher vor.
Gestern Mittwoch lud der «Regionalverein Öisi Aare Niederamt» zu seiner 5. Delegiertenversammlung nach der Vereinsgründung 2019 ein. Gesamthaft 14 Personen – wovon neun Stimmberechtigte von insgesamt zwölf Mitgliedsgemeinden – genossen Gastrecht im Restaurant «Stud Huus» in Obergösgen.
In seinem Jahresbericht hielt Vereinspräsident Daniel Gubler fest, dass im vergangenen Jahr drei grosse Anlässe durchgeführt werden konnten. Der Saisonstart am 27. April erfolgte in der Brutanstalt des Fischer-Vereins Schönenwerd und Umgebung. «An diesem Samstag hat alles gepasst: Vom Wetter über die Fachreferate bis hin zum Höhepunkt mit dem hervorragenden Fisch, der vom Fischerverein serviert wurde», so Gubler. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern des Fischer-Vereins sei sehr freundschaftlich und gut. Auch die Lokalität sei top: Sie sei ruhig gelegen, und man sei ungestört geblieben. «Wir haben sehr viel über das Leben im Wasser gelernt», zeigte sich der Präsident überzeugt. – An der DV am 14. Juni im «Chärne-Bistro» in Winznau seien alle Anträge des Vorstands genehmig worden. Sophia Kirsch vom Amt für Umwelt (AfU), Fachfrau für Bauabfälle und Grüngutverwertung, hielt bei diesem Anlass ein Referat zum Thema Littering.
Eine starke Beteiligung durfte der Verein dann am Bettagssamstag im Herbst beim Anlass «Abfall-Finder» verzeichnen, welcher seinen Abschluss und Höhepunkt im Schlosshof in Niedergösgen fand. «Es dürften gut 150 Personen fast jeden Alters gewesen sein, welche
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sich nach ihren Sammeltouren in Niedergösgen einfanden und den gesammelten Abfall in einem Container deponiert haben», schätzte Gubler. Der Verein habe allen Teilnehmern ein Mittagessen offeriert, und das Unternehmen «steel+art», Winzna, habe sich gemeldet, um ein Dessert zu offerieren. Dank der Unterstützung seitens der Pfadi Speuz, der Niedergösger Pfadi Phönix und des Elternforums Schönenwerd habe organisatorisch alles geklappt. Auch die übrigen Vereinsaktivitäten wie zum Beispiel die Touren der Oltech seien wie geplant abgelaufen.
Rechnung und Budget gutgeheissen
Die Vereinsrechnung 2023 schliesst mit einem Gewinn von fast CHF 6’500 ab. Sie wurde von den Delegierten einstimmig gutgeheissen. Ebenfalls einstimmig genehmigt wurde das Budget 2025 mit einem Aufwand von CHF 26'500 und einem Ertrag von CHF 21'000. «Der Aufwandüberschuss von CHF 5'500 ist auf die höhere Ausgabenposition bei den Anlässen zurückzuführen; dies aufgrund der letzten Erfahrungen mit den steigenden Teilnehmerzahlen. Zudem wollen wir hier aktiver werden», erklärte Gubler. Die Mitgliederbeiträge präsentieren sich unverändert und wurden ebenso einstimmig gutgeheissen wie das Tätigkeitsprogramm 2025: Der Höhepunkt des laufenden Vereinsjahres wird der «Clean Up-Day» vom Bettagssamstag, 14. September sein. Hier sind Abfall-Sammelaktionen im Raum Trimbach-Winznau unter Beteiligung von Jugendvereinen aus beiden Gemeinden geplant.
Im Anschluss an die DV hielt der Umweltwissenschafter und Ranger Christopher Müller von der Rangernetz GmbH, Solothurn, ein Gastreferat zu den Aufgaben und dem Nutzen der Ranger in der Schweiz. Dabei legte er speziell den Fokus auf den Ranger-Einsatz im «Grien» bei Erlinsbach SO / Wöschnau. «Das Aufgabengebiet geht von der Aufsicht über die Sensibilisierung und Besucherlenkung bis hin zur Inwertsetzung. Aber auch die Rollen als Umweltbildner, Konfliktschlichter und Wissensvermittler gehören zu den Aktivitäten. Aktuelle Themen umfassen Littering, Neophyten, Biodiversität sowie das Zusammenwirken von Wald, Hunden, Biker und Wild; kurz. Ranger sind Vermittler zwischen Menschen und der Natur», hielt Müller als Quintessenz seines Referats fest.



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